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Sehenswürdigkeiten
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Nürnberg
Nürnberg ist weltweit bekannt für den jährlich stattfindenden Christkindlesmarkt. Dabei hat die größte Stadt Frankens ihren Besuchern viel mehr zu bieten: von der mittelalterlichen Altstadt bis hin zu Kunst und Architektur der Gegenwart reicht das Kaleidoskop der Nürnberger Sehenswürdigkeiten. Die liebenswerte Mischung aus Traditionsbewusstsein und Weltoffenheit, verbunden mit fränkischem Lebensgenuss macht die Stadt zu einem lohnenden Reiseziel.
www.nuernberg.de
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Albrecht-Dürer-Haus
Das Wohnhaus Albrecht Dürers befindet sich direkt unterhalb der Kaiserburg. Hier lebte der berühmte Maler und Grafiker von 1507 bis 1528 mit seiner Familie und seinen Lehrlingen. Im ersten Obergeschoß sind die Küche und die Wohnräume eines bürgerlichen Haushalts der frühen Neuzeit zu sehen. Im zweiten Obergeschoß kann die Malerwerkstatt besichtigt werden, wo deutlich wird, wie Dürer seine Werke schuf.
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Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Nürnberg gehörte zusammen mit München und Berlin zu den wichtigsten Stätten des Nationalsozialismus. Hier wurden die „Reichsparteitage“ abgehalten und 1935 die berüchtigten „Rassegesetze“ verabschiedet. Heute bieten das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände mit seiner Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ sowie das angeschlossene Studienzentrum umfassende Informationen über das Dritte Reich.
www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum
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Frauenkirche
Die Frauenkirche ist ein katholisches Gotteshaus im Herzen der überwiegend protestantischen Stadt Nürnberg. Errichtet wurde die gotische Hallenkirche in der Mitte des 14. Jahrhunderts am früheren Standort einer Synagoge. Das „Männleinlaufen“ aus dem Spätmittelalter stellt eine besondere Attraktion der Frauenkirche dar: jeden Mittag um 12 Uhr öffnet sich über dem Hauptportal eine Tür und heraus treten die Figuren der Kurfürsten samt ihrem Gefolge, die Kaiser Karl IV. grüßen.
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Germanische Nationalmuseum
Das Germanische Nationalmuseum ist das größte kulturhistorische Museum der Bundesrepublik. Die umfangreichen Sammlungen zu Kunst und Kultur Deutschlands beginnen mit der Vor- und Frühgeschichte und enden in der unmittelbaren Gegenwart. Historisch interessierte Besucher können sich unter anderem an Meisterwerken von Albrecht Dürer und Lucas Cranach erfreuen.
www.gnm.de
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Handwerkerhof
Im Handwerkerhof kann man sich auch im 21. Jahrhundert wie in einer kleinen mittelalterlichen Handwerkssiedlung fühlen. Direkt an der Stadtmauer gelegen, wird in diesem Fachwerkensemble traditionelle Handwerkskunst erlebbar: Spielzeug und Kunst, aber auch fränkische Wein- und Bierspezialitäten, Nürnberger Bratwürste und Lebkuchen. Hier fühlen sich Touristen wie Einheimische gleichermaßen wohl.
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Heilig-Geist-Spital
Die Geschichte des Heilig-Geist-Spitals reicht mehr als 600 Jahre zurück. Gegründet im 14. Jahrhundert, wurde das Spital zur größten städtischen Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten. Bis heute befindet sich hier ein Seniorenheim. Der charakteristische Gebäudetrakt, der teilweise die Pegnitz überspannt, stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Gemäß der Sage wurden das Spital und seine Bewohner um 1340 Opfer eines bösen Scherzes von Till Eulenspiegel.
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Henkersteg
Der Henkersteg, der den südlichen Pegnitzarm überbrückt, entstand nach einer schweren Überschwemmung von 1595. Der mit Ziegelsteinen bedachte hölzerne Steg ersetzte den stark beschädigten Vorgängerbau. Im Turm an der Brücke lebte vom 16. bis 19. Jahrhundert der städtische Henker, daher der Name Henkersteg.
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Kaiserburg
Die Kaiserburg, das Wahrzeichen Nürnbergs, war eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters. Zwischen 1050 und 1571 residierten alle deutschen Kaiser zumindest zeitweise auf der Burg. Heute können sich die Gäste untern anderem auf den markanten Sinwellturm, die erhaltene Doppelkapelle aus dem 11. Jahrhundert, das Kaiserburgmuseum und eine schöne Aussicht auf die Stadt freuen.
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Kaiserstallung
Die Kaiserstallung sorgt zusammen mit dem Burgturm für die unverwechselbare Silhouette der Kaiserburg. Errichtet um 1494/95 von Hans Behaim, diente sie erst als großer Kornspeicher und später als Pferdestall, wenn der Kaiser in Nürnberg war oder ein Reichstag stattfand. Heute ist hier eine Jugendherberge untergebracht; sie gilt als eine der schönsten Deutschlands.
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Katharinenruine
Die Katharinenruine hat eine bewegte Geschichte hinter sich: von der Kirche des mittelalterlichen Dominikanerinnenklosters, über den Ort politischer Versammlungen im 19. Jahrhundert bis hin zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Heute rühmt sich St. Katharina als eine der schönsten Open-Air-Spielstätten. Von Juni bis August finden hier zahlreiche musikalische Veranstaltungen statt, die ein breites Spektrum an Musikrichtungen abdecken.
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Lochgefängnisse
Die Lochgefängnisse befinden sich im Keller des Rathauses. Sie wurden im 14. Jahrhundert eingerichtet und dienten als Untersuchungsgefängnis, sowie als Verwahrungsort der Häftlinge vor der Urteilsvollstreckung. Die ehemalige Folterkammer legt beredtes Zeugnis über die mittelalterliche Rechtskultur statt.
www.museen.nuernberg.de/lochgefaengnisse
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Mauthalle
Die Mauthalle am Hallplatz wurde ab 1498 vom Architekten Hans Behaim errichtet und diente der Reichsstadt Nürnberg zuerst als Kornspeicher für Krisenzeiten. Ab 1572 war hier auch das städtische Zollamt untergebracht; daher der Name Mauthalle. Heute befindet sich in dem eindrucksvollen Fachwerkbau eine Gaststätte mit eigener Kleinbrauerei.
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Nassauer Haus
Das Nassauer Haus ist ein Wohnturm aus dem Mittelalter auf dem Platz gegenüber der Lorenzkirche. Es gehört zu den ältesten Gebäuden Nürnbergs: die frühesten Bauabschnitte des Hauses mit der sehenswerten Fassade stammen aus dem 12. Jahrhundert. Man vermutet, dass hier eine reiche adlige Familie lebte. Heute wird das Kellergewölbe als Wirtshaus genutzt.
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Rathaus
Das repräsentative Nürnberger Rathaus wurde im frühen 17. Jahrhundert errichtet und sollte an die Architektur Italiens erinnern. Mehrere Gebäude aus verschiedenen Epochen bilden zusammen den Komplex des Rathauses. Sehenswert sind die Folterkammer im Keller mit historischen Folterinstrumenten, den Ratsstubentrakt mit prachtvoller Fassade aus dem Jahr 1515 sowie im Wolff`schen Bau die Kopien der Reichsinsignien: Kaiserkrone, Zepter und Reichsapfel.
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Spielzeugmuseum
Das Spielzeugmuseum ist besonderer Höhepunkt für alle jungen und jung gebliebenen Besucher. Hier wird der Tatsache Rechnung getragen, dass Nürnberg bis heute ein weltweit bedeutendes Zentrum der Spielzeugherstellung ist; diese Tradition reicht bis ins Mittelalter zurück. Neben der eigentlichen Ausstellung, die eine Kulturgeschichte des Spielzeugs von der Antike bis in die Gegenwart zeigt, befindet sich im Gebäude auch ein Kinderbereich, wo sich die Kleinen austoben können.
www.museen.nuernberg.de/spielzeugmuseum
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St. Lorenz
Die St. Lorenz-Kirche im südlichen Teil der Altstadt ist neben St. Sebald das bedeutendste mittelalterliche Gotteshaus Nürnbergs. Errichtet wurde das gotische Bauwerk im 13. und 14. Jahrhundert. Die Reformation stellte einen bedeutenden Einschnitt dar, da St. Lorenz als eine der ersten Kirchen Deutschlands protestantisch wurde. Nach den schweren Zerstörungen durch die Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs wurde St. Lorenz bis 1949 originalgetreu wieder aufgebaut.
www.lorenzkirche.de
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St. Sebald
St. Sebald ist die älteste Pfarrkirche Nürnbergs und befindet sich im nördlichen Teil der Altstadt. Sie wurde im 13. Jahrhundert im spätromanischen Stil errichtet; später kamen bauliche Veränderungen im gotischen Stil hinzu. Auch St. Sebald wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört; der Wiederaufbau dauerte bis 1957. Heute beeindruckt vor allem die reichhaltige Innenausstattung der Kirche.
www.sebalduskirche.de
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Staatstheater
Das Staatstheater Nürnberg ist das vierte Staatstheater im Freistaat Bayern und eines der größten Theater Deutschlands. Im majestätischen Jugendstil-Gebäude am Richard-Wagner-Platz können Kulturfreunde eine Vielzahl von Genres genießen; hierzu gehören Oper, Operette, Musical, Kammerkonzert und Schauspiel. Die Nürnberger Philharmoniker, das Orchester des Staatstheaters, erfreuen sich eines weltweiten Renommees.
www.staatstheater-nuernberg.de
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Unschlitthaus
Auch das Unschlitthaus, das 1491 errichtet wurde, ist ein Werk des Architekten Hans Behaim. Ursprünglich diente es als einer der Kornspeicher, der die Versorgung der Stadt sichern sollte. Ab 1562 wurde hier das Abfallfett der Nürnberger Metzger gesammelt und weiterverkauft. Für Besucher interessant sind heute das Spitzbogenportal auf der Südseite, sowie der Wandbrunnen auf der Westseite.
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Weinstadel
Der Weinstadel ist mit seinen 48 Metern Länge der größte Fachwerkbau Deutschlands, und einer der schönsten. Das Bauwerk stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde zuerst als Unterbringung für Aussätzige und Leprakranke genutzt, später zur Lagerung von Weinfässern, als Arbeits- und Spinnhaus sowie als Unterkunft für hilfsbedürftige Familien verwendet. Seit 1950 fungiert der Weinstadel als Studentenwohnheim. Neben den Fachwerkobergeschossen lohnen auch die Holzgalerien am Fluss einen zweiten Blick.
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